Zaubergarten
Das geheimnisvolle Tor, das mich magisch anzieht, ist in einer wilden Hecke versteckt. Der Schlüssel steckte zwar, musste jedoch nicht gedreht werden. Die Türe knarzt beim Aufstossen. Vor mir liegt eine satte, grüne Wiese mit den zauberhaftesten Blumen in allen Formen und Farben. Ich sehe zartgeflügelte Elfen über diesem Blütenmeer schweben. Langbeinige Grashüpfer und glänzende Käfer krabbeln zwischen den Grashalmen, wilde Bienen summen und auf einem, der drei Tannwipfeln flötet fröhlich eine Amsel. Leise trete ich ein...
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Der Skarabäus
Im Traum fand ich einen smaragdgrünen, antiken Skarabäus im Sand. Ein Schmuckstück, einfach gearbeitet, in der Form des Käfers. Die Flügel schimmerten smaragdgrün, die Fassung war gehäm¬mert und golden. Um den Rand des Käfers war ein zartes, weisses Bändchen gewickelt mit einer Botschaft. Ich habe es sorgfältig ein wenig abgelöst, um zu lesen, was darauf geschrieben steht.
Ich liebe solche Träume, die mir Nachrichten aus längst vergange¬nen Zeiten ins Bewusstsein heben. Was auf dem Bändchen stand, konnte ich leider nicht entziffern, da mir die Zeichen heute nicht mehr verständlich sind. Allerdings fühlte es sich an, als wäre es ein besonderes Geschenk; etwas wie ein Liebespfand.
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Eine Tür geht auf...
Eine alte Frau steht vor mir. Sie lächelt mich freundlich an und sagt: „Da bist du ja endlich! Ich habe schon lange auf dich gewartet und hoffe, dass du dich an mich erinnerst?“ Ja, da ist etwas tief in mir verborgen, das langsam ins Bewusstsein drängt. Diese Grossmutter habe ich schon als Kind immer wieder besucht, aber wohl nur in den Träumen, da mir nie eine Spindel in den Brunnen gefallen ist - Frau Holle!
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